USA: Mountain Standart Time

Meine High School

 

Lerne für dein Leben, aber verlerne darüber nicht, zu leben.

     

 

Die amerikanische High School

Nach der Grundschule (Elementary School) gehen amerikanische Kids erst einmal auf die Junior High School (7. Und 8. Klasse) bevor sie zur Senior High School (9. bis 12. Klasse: Freshman, Sophomore, Junior und Senior) gehen.

Es lässt sich viel über das amerikanische High School Leben berichten und es ist manchmal schwierig, die Gratwanderung zwischen Hollywood Image und der Realität zu meistern, denn trotz aller Verfälschungen und vor allem Beschönigungen seitens der Filmindustrie sind doch einige Elemente wahr.

 

Nachdem es in den USA nur eine High School, sprich: einen Schultyp für alle gibt, muss dieser eine Schultyp alle Anforderungen abdecken: von sehr niedrig bis sehr hoch. In Europa ist es immer sehr beliebt, über das schwache Niveau der amerikanischen High School die Nase zu rümpfen. Dabei wird aber gerne übersehen, dass die Mindestanforderungen für den Abschluss eben Mindestanforderungen sind, je nach Kursangebot der einzelnen Schule, durchaus mit gymnasialem Niveau.

Die Unterscheidung in den Klassenstufen ist für Aussenstehende trügerisch, denn sie bezeichnen eigentlich nur die Jahrgänge, nicht aber das Niveau des Unterrichts. Ist also jemand z.B. besonders begabt in Mathematik, so belegt er in der 10. Klasse möglicherweise einen höheren Kurs als ein Schüler in der 12. Klasse, der in diesem Fach „nur“ die Grundanforderungen erfüllt.

Die Schule stuft die Schüler in die Jahrgangsstufen ein, die Fächer (außer der Pflichtfächer English und „US History“) und die Kursstufen kann der Schüler aber weitestgehend selbst wählen. Jede Schule hat natürlich ihre eigenen Regeln. Die Fächerwahl beschränkt sich jedoch nicht nur auf verschiedene Niveaus der Kernfächer, sondern eine ganze Palette von Angeboten, die hierzulande gar nicht abgedeckt sind. Journalismus, Psychologie oder Buisness Studies sind nur einige der vielen Wahlmöglichkeiten.

Natürlich können kleine Schulen nicht so viele Fächer, wie Große anbieten. Schulen mit 400 Personen pro Klassenstufe sind jeodch nichts Außergewöhnliches.

Begabung wird im Allgemeinen stark gefördert, so dass sich einige High School Schüler für bestimmte Fächer am College wieder finden.

Tradtionell hat man an allen Schultagen die gleichen Fächer zur gleichen Zeit, sozusagen einen Tages- statt den hier üblichen Wochenstundenplan. Zum Halbjahr belegt man dann meist neue Fächer. Allerdings haben manche Schulen auf ein sogenanntes „Block System“ umgestellt, bei dem die Fächer über zwei Tage ( Tag A und B mit unterschiedlichen Fächern) verteilt sind.

Internet ist aus amerikanischen Schulen nicht wegzudenken, so verfügen eigentlich alle Schulen über Internet und genügend Computer. Die Zeit an der High School bezeichnen viele Jugendliche als schönste Zeit des Lebens. Was eine amerikanische High School ausmacht, ist natürlich weniger der eigentliche Unterricht, sondern vielmehr das drumrum, School Spirit, Sport und Schulteams, verschiedene Klubs sowie Festlichkeiten.

Besonder Beachtung bekommt der Sport, denn die Sportteams sind mit anderen Schulen im Wettbewerb. Bei den Wettkämpfen hat man gleichzeitig die Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen, das Schulteam anzufeuern und – hoffentlich- zu feiern.

Andere Aktivitäten sind Klubs wie z.B. Musik und Band, Drama, Journalism, Debate, French, Spanish, German… Neben den Klubs gibt es noch die Schülerzeitung, die sich um eingiges professioneller präsentiert als dies bei uns der Fall ist, und das Jahrbuch Team.

Das Jahrbuch wird am Ende des Jahres herrausgegeben und enthält neben den wichtigen Ereignissen des Jahres vor allem Fotos. Die großen Tanzveranstaltungen sind Prom und Homecoming. Homecoming findet jeden Herbst statt und ist der Abschlussball der Footballsaison. Dort wird dann auch die Homecoming Queen und der Homecoming King gekrönt.

Die Prom ist der Jahresabschlussball und  meist für Juniors und Seniors. Es wird gegessen, getanzt, fotografiert und alles ist etwas umfangreicher, wichtiger und üppiger als bei den anderen Bällen. Die Teilnehmenden halten an den Tradtitionen strenger fest, z.B. dass der Junge das Mädchen zuhause abholt und zum Ball begleitet. Proms sind eine teure Angelegenheit, denn neben den Karten müssen Ballkleid oder Smoking, Transportmittel (manchmal leisten sich Schüler auch eine Limo), Abendessen davor und Party danach organisiert werden.

 

 

Die wenigsten Menschen lernen durch Denken, die meisten nur aus Erfahrung.