USA: Mountain Standart Time

Meine Gastfamilie

 

Familie ist und bleibt der Ort, wo Menschen in ganz besondere Weise mit ihren Eigenheiten, Stärken und Schwächen angenommen werden.

 

 

Die amerikanische Gastfamilie

... ist das wohl Wichtigste am Schüleraustausch überhaupt. Denn die Mitglieder der Familie sind die Menschen, mit denen ich 10 Monate lang unter einem Dach leben werde. Ich werde in einer fremden Familie wohnen, die Gasteltern "Mom" und "Dad" nennen und ganz natürlich Teil der Familie sein mit allen Rechten und Pflichten. Mit der Gastfamilie entscheidet sich außerdem , wo in den USA ich leben werde und welche High School, die im School District der Gastfamilie liegen muss, ich besuchen werden.

 

Vorallem durch die Unterbringung in einer Gastfamilie, die dafür, dass sie einen Gastschüler aufnimmt, übrigens kein Geld erhält, ist es erst möglich die fremde Kultur wirklich aus der Nähe kennenzulernen, in sie einzutauchen und nach einer gewissen Zeit (und für eine gewisse Zeit) ein Teil von ihr zu werden.

Viele Leute stellen sich eine Gastfamilie aus Mutter, Vater und gleichaltrigen Gastgeschwistern vor. Die Realität sieht allerdings längst anders aus. Da gibt es junge Paare mit kleinen Kindern, ältere Paare, deren Kinder aus dem Haus sind, Alleinerziehende, Familien mit vielen Kindern und auch Familien ohne Kinder. Man sollte sich im Vorhinein also kein festes Bild von der zukünftigen Gastfamilie machen und das Ganze auf sich zu kommen zu lassen. 
Das Gleiche gilt natürlich auch für die ethnische Herkunft der Gastfamilie. Die Vereinigten Staaten sind eher multikulturell. Daher kann es natürlich auch sein, daß man in eine Familie kommt, die einer ethnischen Minderheit des Gastlandes angehört. In den USA gibt es sowas wie eine "typische Familie" also nicht. Häufig ist gerade die Vielfalt typisch.